Ist ein Festgeldkonto noch sinnvoll?

Die Politik der EZB macht es leider immer schwieriger sein Geld anzulegen, denn sichere Geldanlagen wie das Festgeldkonto werfen kaum noch Zinsen ab. Deswegen stellt sich die Frage, ob ein Festgeldkonto heute überhaupt noch sinnvoll ist. Aber was macht ein Festgeldkonto überhaupt aus? Hier ein kleiner Artikel dazu von mir.

Das Festgeldkonto ist bei der Geldanlage von Bedeutung, denn die Konditionen sind für den Anlageerfolg wichtig. In seiner Konzipierung als Anlagekonto kann dem Festgeldkonto kein Kapital entnommen werden. Aus diesem Umstand ergibt sich die Notwendigkeit eines Verrechnungskontos. Worauf man bei Festgeldkonten noch achten sollte, dazu findet man bei Geld-Anlegen.eu mehr Informationen.

Als Referenzkonto dient in der Praxis oft ein gewöhnliches Girokonto, auf dem am Ende der Laufzeit das Guthaben eingeht. Etliche Banken offerieren daher im Zusammenhang mit der Festgeldanlage Girokonten, aber auch ein bereits vorhandenes Girokonto des Anlegers kann als Verrechnungskonto angegeben werden. Zuweilen gewähren die Festgeldanbieter die Option auf ein Tagesgeldkonto. Anleger können dadurch von dessen Verzinsung im weiteren Verlauf nach Auszahlung des Guthabens profitieren. Wird ein Tagesgeldkonto gewählt, ist dennoch die Angabe eines Girokontos zur Verrechnung erforderlich.

Je nach Laufzeit des Festgeldes werden die Zinsen  jährlich oder monatlich gutgeschrieben. Beträgt die Festgeldlaufzeit weniger als 12 Monate ist eine Zinsgutschrift am Laufzeitende üblich. Bei längeren Anlagezeiträumen werden die Zinserträge einmal im Jahr ausgezahlt, wie man bei WWW.GELD-ANLEGEN.EU lesen kann. Eine monatliche Ausschüttung der Geldanlage Zinsen wird nur von wenigen Anbietern und oft nur unter bestimmten Vorraussetzungen angeboten, wie lange Laufzeiten und hohe Einlagen. Doch vor allem auf Grund des Zinseszinseffektes lohnt sich für den Anleger eine zeitnahe Gutschrift der Festgeldzinsen.

Wovon hängt der Zinssatz ab?

Laufzeiten und Anlagesummen wirken sich des Weiteren auf den Zinssatz des Festgeldes aus. Dieser ist – wie die Bezeichnung „Festgeld“ avisiert – über die gewählte Laufzeit festgesetzt. Je länger der Anlagezeitraum und je höher die Kapitaleinlage, desto attraktiver ist gewöhnlich der angebotene Festgeldzinssatz. Zudem kommen insbesondere Neuinvestoren in den Genuss ansprechender Zinsniveaus, weil viele Banken und Bausparkassen für jene spezielle Angebote parat halten. Offeriert werden bei der Festgeldanlage momentan Zinssätze zwischen 0,5 und 4,5 Prozent.

In Abhängigkeit von der anbietenden Gesellschaft können Minimum- und Maximumgrenzen bezüglich des Anlagebetrages ausgewiesen sein. Festgeld ist aber schon ab 500 Euro möglich. Anlagezeiträume können zwischen einem Monat und zehn Jahren festgesetzt werden. Jedoch bringen vor allen Dingen lange Laufzeiten und hohe Kapitalsummen positive Zinssätze.

Der Zinssatz bleibt beim Festgeld anlegen über die Laufzeit konstant und der Anleger weiß deshalb recht präzise, was er letztendlich an Kapital aus dem Investment bezieht. Dies bietet ihm eine nicht unerhebliche Sicherheit, gerade in Bezug auf schwankende Märkte und Zinsniveaus. Für diese Sicherheit büßt der Anleger im Hinblick auf die festen Laufzeiten aber ein wenig Flexibilität ein, denn die vorzeitige Kündigung ist prinzipiell nicht möglich. Zum Teil werden Kündigungen in Sonderfällen akzeptiert, dies ist aber nicht die Regel und verursacht eventuell Kosten. Mit einem Festgeldvergleich bei geld-anlegen.eu findet man die günstigsten Konditionen bei den Festgeld Anbietern.

Die Anlage muß separat gekündigt werden

Zu beachten ist, dass der Anleger das Festgeldkonto zum Ende des Anlagezeitraums kündigen muss. Das Investment endet zwar, dies führt aber nicht zum Ende der Vertragsbindung mit dem Anbieter. Dieser kann nach Ende der Laufzeit das bestehende Guthaben wiederholt anlegen, beispielsweise in ein Festgeldkonto, relevant sind hier aber die zu diesem Zeitpunkt gültigen Zinssätze. In der Praxis setzen sich die Anbieter vor Laufzeitende oftmals mit dem Anleger in Verbindung, um abzuklären, ob eine Weiterinvestition oder die Auszahlung des Kapitals gewünscht ist. Dies ist allerdings nicht obligatorisch, weshalb Kündigungszeiten zu prüfen sind.

Festgeld bietet sich dementsprechend für Anleger an, die genau wissen, dass das Kapital eine zeitlang nicht verfügbar ist, dies akzeptieren können und sich dafür vergleichsweise attraktive Zinssätze auf Dauer sichern möchten. Der Anlagehorizont sollte folglich mittel- bis langfristig ausgeprägt sein.